Unbegreiflich aber …

Letztes Jahr … wenn ich an letztes Jahr denke … ich weiß nicht wo ich anfangen soll … es ist so viel passiert, es sind so viele Tränen geflossen wie noch nie und es war gefühlt noch nie so schmerzhaft und doch bin ich glücklich… sogar sehr glücklich.

Es ist das passiert womit ich nicht gerechnet hatte. Mich vor eine Entscheidung zu stellen, war das Dümmste was hätte passieren können und da stand ich nun vor meiner Entscheidung. Diese Entscheidung … sie hat vieles verändert und mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Manchmal dachte ich, dass es keinen Ausweg aus der Situation geben wird, ich war verzweifelt und wusste ich nicht weiter. Klar es gibt immer einen Ausweg, doch dieser kam für mich nicht in Frage … das wollte ich dir nicht antun. Mir wurde mit dieser Entscheidung eine Tür geöffnet und durch dieses Tür bin ich gegangen. Ich hab meine übliche Zeit gebraucht, um diesen Schritt zu gehen. Ich hatte noch gehofft, dass es anders zu lösen geht. Wenn es alle gewollt hätten und vielleicht auch alle wirklich geliebt hätten, dann wäre es anders ausgegangen. Doch wo kein Wille, ist auch kein Weg. Ich dachte, dass wir inzwischen offener sind in der Gesellschaft, aber wenn es ums Eingemachte geht, dann sind wir stur, engstirnig und noch vieles mehr. Es war enttäuschend und viele schmerzhafte Worte fielen und letztlich hat mein Herz entschieden und ist mit mir durch die offene Tür gegangen. Danke.  Es muss alles geregelt, es zieht sich wie ein unendlicher Kaugummi, aber es muss sein und ist mit der Zeit nur noch ein kleines Übel. Es gehört halt dazu. Genau wie das, was jeder von uns aufgegeben hat. Auch dies war teils nicht leicht und es flossen Tränen, aber inzwischen merke ich mit Abstand und Zeit, dass die Zeit die Wunden langsam heilt.

… aber schön

Wir leben zusammen, das ist unglaublich (schön). Immer wieder denke ich zurück und manchmal fehlen mir die Worte, war es doch mal alles unmöglich und nun bestreiten wir zusammen unseren Alltag und genießen unsere Zeit. Manchmal werden Dinge von außen heran getragen an die wir nicht denken, weil sie uns nicht interessieren bzw. wir nicht so fühlen oder es einfach nicht zutrifft oder uns egal ist. Das nervt manchmal, aber inzwischen perlt das an mir ab, was andere von sich geben.  Sollen sie sich um sich selber kümmern, da haben sie genug zu tun. Wir leben unser Leben und sind glücklich. Unsere Zeit, ich genieße sie sehr und kann nicht genug davon bekommen mit dir alles zu erleben was es zu erleben gibt. Ich könnte dir jede Sekunden sagen wie sehr ich dich liebe, denn so wie dich habe ich noch niemanden geliebt. Ich weiß, dass meine Liebe erdrückend sein kann und ich versuche mich schon zurück halten, doch fällt es mir schwer, denn ich hab ich mich einfach total in dich verliebt. Ich bin froh und dankbar, dass ich dich nicht los lassen konnte und bin sehr glücklich, dass ich es nicht getan hab. Ich weiß, dass ich manchmal sehr euphorisch sein kann, du magst da nicht mitmachen, das verstehe ich, denn du bist du und ich bin ich. Ich weiß, dass ich manche Dinge nicht hören werde, nicht weil du nicht möchtest, eher, weil du nicht der Typ dafür bist, und du vielleicht nicht so empfindest. Und letztlich … letztlich sind es doch wieder nur Worte. Es täglich zeigen bzw. in die Tat umsetzen ist viel schöner und sagt mehr als nur ein paar Worte. Das musste ich erst lernen. Und ich liebe dich so wie du bist und nicht anders und stehe auch so zu dir. Manchmal kann ich es mir kaum noch vorstellen wie es ohne dich war. Die Vorstellung, dass du nicht mehr da bist … das mag ich mir gar nicht vorstellen, es gibt keinen Grund dazu, lieber lebe und genieße ich jeden Tag, jede Sekunde mit dir, anstatt in Angst zu leben, dass du weg sein könntest, denn das ist kein Leben. Nein ich möchte jede Sekunde, jeden Moment, jeden Blick auf dich, jedes Lächeln, jede Berührung und einfach alles aufsaugen wie ein (nimmersatter) Schwamm. Du bist und bleibst immer in meinem Herzen. Ohne dich bin ich unvollständig. Ich liebe dich.

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