Glücksbringertag

Hinauskomplimentieren.
Das Glück liegt auf der Straße.
Schneegans.
Zuckerschnecke.
Dummer Schlaukopf.
Was man sich etwas von ganzem Herzen wünscht, geht es auch in Erfüllung.
Kraftlos.
Wahnsinnig anstrengend.
Der vergrault sogar die Mäuse von der Kellertreppe.
Panzerlilli.
Es schmerzt und tut weh.
Wut-Life-Balance.
Selektivware.
Zuckelhummel.
Miezentante.
Raketenfrau.
Veganmania.
Headspace.
Sleepcast.
Iggy und Eske.
Tim und Struppi.
Latsch und Bommel.
Wer ist Elaine Victoria?
Aldi-Girl.
TikTokTussi.
Wer ist mein Mörder?
Eisbären müssen nie weinen.
Momshaming.
Entenpelle.
Pogefühl.
Sixpack im Speckmantel.
Wackelsteine.
Er springt im Viereck.
Wenns dem Esel zu Wohl ist, geht er auf das Eis.
Inkluenzer.
Bärenpflücker.
Eisbären oder Teddybären?
Das ist kein Atrium- sondern ein Gefängnisgarten.

Es geht uns viel zu gut.
Warum müssen wir alles immer um die halbe Welt karren?

Frost, der die Blumen nicht verträgt.
Du sitzt da wie ein Frosch auf der Gießkanne.
Rabenhorst.
Glücksamulett.
Falkenauge.
Gespräch.
Beziehung.
Wir haben uns.
Duhuhuhuhuhu.
Das zählt.
Beleidigte Teewurst.
Backenklatscher.
Remise.
Die Erde von hinten halten.
Allestaste.
Spermasilo.
Peggy Perfect.
Gute Gene suchen sich wieder gute Gene.
Vorortkräutermischung.
Monokelsammlung.
Ökopüppi.
Mutter Krawallschachtel.
Den Bock zum Gärtner machen.
Niemand macht zwei Mal den gleichen Fehler, bis auf manche.

Du siehst aus wie das schlechte Gewissen in Person.

Wunscherfüller?

Raffung

Ja ich möchte mich wirklich abmelden.
Das Paket kommt ja nicht von Amazon, also braucht DHL länger.
Steinurinierer.
Anal essen.
Dönerschock.
Imbiss-Aus.
Versandkostenbefreit.
Fahrende Blumenvase.
Scheiße schön reden.
Hausbuch.
Klatschsucht.
Leben in der Betonstadt.
Wütender Mops.

Sonnenblumenhaus.
Safira bestimmt den Weg.
Erlebnispark Mensch.
Vogelhochzeit.
Lachtigall.
Machtigall.
Hiteler.
Karottenjagd.
Tränenspezialist.
Maulhelden.
Lausebub.
Miraculus.
BomBom.
Da jodelt mein Hamster.

Stur wie ein Ochse.
Zurückweisung.
Standpauke.
Still schweigen.
Tränen.
Gefechtsschlampe.
Maulheld.
Totaldepression.
Vernunft.
Verantwortung.
Pleiten, Pech und Pannen.
Herzlosigkeit.
Die Blonde oder die Rote.

Kleines Dummerchen.
Maisfeldgespenst.
Spatzenhirn.
Giftschlange.
Steif wie ein Stockfisch.
Penne.
Nudel.
Schule.
Stallhase
Hochspulerin.
Magister in Ladendiebstahl.
Dynamischer Trottel.

Du siehst in jedem das Gute.
Virtuelle Werbung.
Campinggott.
Kloyoga.
Ich schnarche nicht, ich näsel nur.
Trio Infernale.
Löffelglück.
Fuß-Funghi.
Na los ihr Küken, was steht ihr noch hier rum?
Schwanhild.
Fräulein Rührmichnichtan.
Ritter der Schwafelrunde.
Scheiden-Funghi.

Wahnsinnig anstrengend.

Gedankenworte

… an das warum, wieso, weshalb oder auch nicht und ohne Sinn und Verstand.

Deo.

Taschentücherbox.

Tatoo.

Wäsche.

Haare.

Sommersprossen.

Bräune.

Brille.

2. Wahl.

Besuch.

Telefonat.

Nachfragen.

Pickel.

Pony.

Polken.

Diät.

Lippenschmiere.

Geruch.

Handy.

Spiel.

Musik.

Promotion.

Hygieneartikel.

Ich kenne mich nicht.

Und es ist noch mehr, aber gerade fällt es mir nicht ein.

Vorgestern

… ist es ein halbes Jahr her, dass du einfach eingeschlafen bist. Du fehlst mir immer noch genauso wie an dem Tag, wo du gegangen bist. Es kommt mir so vor als wäre es gestern gewesen, dass ich dich in deinem Sessel gefunden habe und ich könnte noch die gleichen Tränen laufen lassen wie damals. Ich würde dich gerne mal besuchen, doch schaffe ich das noch nicht, ich habe es immer noch nicht verarbeitet. Warum bist du einfach so gegangen?

In dem letzten halben Jahr … es ist Wahnsinn und unglaublich was passiert ist, aber es ist passiert. Wäre das Unglaubliche früher passiert, dann wäre wahrscheinlich unser Verhältnis besser gewesen und du wärst zufriedener gewesen, auch wenn es eigentlich um meine Zufriedenheit und um mein Glück geht. Aber du hättest mein Glück gesehen und ich weiß, dass es dir am Herzen lag, auch wenn du es nicht richtig gezeigt hast. Du hast es auf deine Weise gezeigt und ich weiß jetzt, dass du mit manchen Sachen Recht hattest.

Ich bin so dankbar für das Unglaubliche und kann es manchmal immer noch nicht glauben. Genauso wenig kann ich es fassen, was in den letzten Monaten geschah und wie sie sich alles entwickelt hat. Es braucht noch Zeit, dass alles zu verarbeiten und vielleicht wird auch mal eine Träne dabei sein, aber ich habe keinen einzigen Zweifel und weiß, dass es die richtige Entscheidung war und ich sehr glücklich und zufrieden bin. Danke.

Von damals bis heute

Wenn ich an uns denke, da fällt mir so verdammt vieles ein … seien es stundenlange tiefgreifende Gespräche über alles Mögliche, sei es über Gott und die Welt bis hin zu ganz tiefen persönlichen Sachen, ich liebe unsere Gespräche bis heute, oder unsere besonderen Begegnungen bzw. Treffen, die in unserer ganzen Chronik doch viel zu wenig waren, aber auch Teil davon sind, wie sich alles entwickelt hat und auch entwickeln musste. 

Wir hatten beruflich miteinander zu tun und lernten uns besser kennen und es entstand ein reger Schreibkontakt. Am Anfang war es nur ein Kontakt, es dauert eine Weile bis wir von einer Freundschaft reden konnten. An unsere Anfänge erinnere ich mich sehr ungerne zurück, es gab viele Höhen und Tiefen, vllt. mehr Tiefen als Höhen. Wir hatten einige Differenzen und es war schon ein ziemliches Auf und Ab, mal war Funkstille, dann war wieder alles in Ordnung und dann hat es wieder geknallt. Ich mochte diese Achterbahnfahrt nicht. Emotional betrachtet habe ich unsere Meinungsverschiedenheiten gehasst. Neutral betrachtet war so eine Meinungsverschiedenheit mal ganz gut, nur war ich damals nicht sehr diskussionsfreudig und habe immer geblockt und war ein Sturkopf, das hat sich inzwischen geändert. Für mich war dieses emotionale Auf und Ab manchmal die Hölle, die Emotionen waren einfach zu stark. Bei jedem kleinsten Problem dachte ich, dass unsere Freundschaft beendet ist, ich hatte immer Angst ihn zu verlieren, er war für mich schon immer jemand ganz Besonderes, was er damals noch nicht verstehen konnte. Ich wusste, dass es sich lohnt diese Freundschaft nicht aufzugeben und darum zu kämpfen. Ihn zu verlieren hätte damals schon eine große Lücke in meinem Herzen hinterlassen, denn er hatte damals schon nach kurzer Zeit einen Platz in meinem Herzen und war mir sehr wichtig. Und irgendwann hatten wir einen für uns beide angenehmen Takt in unserer Freundschaft gefunden.

Wir hatten viele besondere Begegnungen, eine davon war vor knapp fünf Jahren … was hatten uns während seiner Krankheit bzw. Therapie getroffen. Er musste mich fast zwingen dazu. Erst die Worte, dass er nicht weiß, ob wir uns nochmal sehen werden, haben mich wach gerüttelt und mir aber auch eine große Angst eingejagt. Um ganz ehrlich zu sein, ich wusste nicht was mich erwartet. Ich war sehr aufgeregt und mir gingen sämtliche Gedanken durch den Kopf … sieht er anders aus … ist er anders …inwiefern hat es ihn verändert … ist er jetzt anders zu mir … usw. Ich hatte irgendwie auch Angst ihm unter die Augen zu treten, keine Ahnung warum. Als ich damals aus der Bahn ausstieg, war ich glücklich ihn zu sehen und alle Gedanken waren weg und er war wie immer (auch zu mir). Wir gingen etwas spazieren und redeten über normale Alltagssachen und dann als wir auf der Bank saßen, sprudelte es aus ihm heraus. Ich konnte ihm damals nicht sagen, was ich empfunden habe. Ich war auf der einen Seite total traurig und auf der anderen Seite total froh, dass es ihm besser ging und er am Leben war und ich ihn wieder sehen konnte, aber es war immer noch diese Starre da. Ich hätte ihn damals sehr gerne gedrückt, doch diese Starre hat es mir leider verwehrt. Erst im letzten Jahr konnte ich ihm sagen wie ich damals empfand und, dass diese Starre heute immer noch ein bisschen da ist. Ich hatte damals Angst um ihn … Angst einen besonderen Menschen sowie einen besonderen Freund zu verlieren.

Das wichtigste Treffen für mich war am zweiten Tag des letzten Jahres. Meine Vorfreude war groß, hatten wir uns im Jahr davor nur einmal ganz kurz gesehen und da war leider keine Zeit auch nur ein paar Worte in Ruhe zu wechseln. Das erste Treffen im letzten Jahr … ich war am Tag davor sehr aufgeregt, lag doch eine lange Zeit zwischen dem letzten Gesprächsintensiven Treffen und dem bevor stehenden Treffen. Ich fragte mich, ob wir uns genauso gut verstehen wie immer oder ob die zeitliche Distanz und auch so weit auseinander gebracht hatte. Ich hoffte auf Ersteres, rechnete aber mit Letzterem, u.a. damit die Enttäuschung meinerseits nicht so groß ist. Ich war generell erstaunt, dass er nichts dagegen hatte mich zu treffen … in der langen Zeit traten so einige kleine Grummeleien auf und trotz allem wurde ich nie aus seinem Telefonbuch gelöscht, das war immer eine kleine Sorge von mir und ich habe regelmäßig damit gerechnet. Aber es war nie der Fall und jetzt wird er das nicht mehr tun, dafür sind so viele schöne Momente passiert. Er hat mich damals von der Haltestelle abgeholt, und als wir uns entgegen liefen und ich sein Lächeln sah und wusste ich, es ist alles wie immer. Ich hatte mich sehr gefreut ihn wieder zu sehen und hatte auch eine kleine Freudenträne im Auge, vielleicht auch eine mehr. Es war ein wunderbares Treffen und war als wenn wir uns nie voneinander entfernt hätten. Dies war der Beginn von etwas ganz Wundervollem.

Was sich in den folgenden Monaten entwickelte, ist einfach unglaublich, wunderschön und war überhaupt nicht geplant. Die Anzahl der Treffen stieg, die Unterhaltungen wurden tiefgreifender und es war viel einfacher sich zu unterhalten. Früher habe ich andere Meinungen einfach abgeblockt, doch das vorletzte Jahr hat mich verändert, ich stand mitten im Leben und hatte alle rosaroten Brillen abgenommen und wusste wie das Leben funktioniert. Diese Entwicklung tat uns gut, auf vielen Ebenen und es stand bald ein langer Weg vor uns, der bei mir das reinste Gefühlsxhaos auslöste, und ein ständiges Auf und Ab und Hin und Her bis klar war, dass es nun keine Freundschaft mehr ist, sondern Liebe ist und mehr folgte. Doch es war noch nichts Gefestigtes, konnte es auch nicht, waren eine Dinge noch nicht klar und war und ist unsere Situation einfach schwierig. Es war nie ein Abenteuer oder eine Liebelei, dafür haben wir uns viel zu schwer getan. Nein, es war und ist Liebe und ich bin so dankbar, dass nun zu erleben dürfen. Denn du bist ein wunderbarer Mensch, der wie ein Geschenk für mich ist und ohne den ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen kann. Auch wenn die Situation gerade schwer ist, dieser Schritte musste sein, für uns. Und ich kämpfe für uns. 

Lichtbildprophet, ich liebe Dich und danke dir für alles!